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Neuer Generalsekretär für die SGIM

Nach einer dreimonatigen Übergangszeit tritt Lukas Zemp die Leitung der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGIM), einer der grössten medizinischen Fachgesellschaften der Schweiz, in Basel an. Der neue Generalsekretär ist ein ausgewiesener Management- und Kommunikationsfachmann in den Themenbereichen Gesundheit, Medizin und Soziales.

Lukas Zemp, 51 Jahre, absolvierte nach einer kaufmännischen Grundausbildung ein Journa-listikstudium an der Universität Fribourg sowie Nachdiplomstudien in Verbandsmanagement und Betriebswirtschaft an der Universität Fribourg und der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Beruflich beschäftigte er sich in den letzten Jahren vor allem mit Management- und Kommunikationsaufgaben rund um die Themenbereiche Gesundheit, Medizin und Soziales, u.a. für das Bundesamt für Gesundheit, die Krebsliga Schweiz und das Luzerner Kantonsspital. «Neben Systematik und Professionalität steht für mich das Feuer für eine Sache, die Leidenschaft für das Thema im Fokus meines Engagements», skizziert der neue Generalsekretär SGIM, Lukas Zemp, die Basis seines beruflichen Engagements. «In den ersten drei Monaten als Generalsekretär habe ich bereits viel vom grossen Engagement und der Professionalität unserer Mitglieder und der Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle in Basel erfahren dürfen. Die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin ist gut vorbereitet auf die zukünftigen Heraus-forderungen im Gesundheitswesen», fasst Lukas Zemp seine ersten Eindrücke seit seinem Stellenantritt vom 3. Oktober 2011 zusammen.

Weitere Auskünfte:

Prof. Dr. Jean-Michel Gaspoz, Vorsteher des Präsidiums SGIM, Tel. 022 372 95 20 oder
Lukas Zemp, Generalsekretär SGIM, Telefon 061 225 93 35 oder lzemp@sgim.ch


Anmeldung zur Facharztprüfung in Allgemeiner Innerer Medizin 2012

Die Facharztprüfung in Allgemeiner Innerer Medizin findet am Mittwoch, 20. Juni 2012 in Basel statt.

Das Formular für die Anmeldung sowie weitere wichtige Informationen über die Facharztprüfung sind ab sofort unter diesem Link aufgeschaltet. 


SGIM-Preis 2012

Informationen zum SGIM-Preis 2012 finden Sie hier.


Tarmed Kapitel 40 – Es lohnt sich, SGIM-Mitglied zu sein

Erfolgreiches SGIM-Engagement für Doppeltitelträger im Rahmen von Tarmed Kapitel 40
Immer wieder erhält die SGIM Rückmeldungen von Praxisinternisten mit einem zweiten Facharzttitel, dass sie von den Krankenkassen nicht auf die Liste der Hausärzte aufgenommen und somit als Grundversorger nicht anerkannt werden. Ein solcher Ausschluss als Grundversorger betrifft zudem auch Belegärzte, welche innerhalb eines Spitals eine Praxis in (Allgemeiner) Innerer Medizin führen.

Der 2009 von den drei Fachgesellschaften der Grundversorger (Allgemein-mediziner SGAM, Internisten SGIM und Pädiater SGP) gegründete Berufs-verband «Hausärzte Schweiz (MFE)» hat sich zum Ziel gesetzt, für Grundver-sorger einen besseren Tarif zu erarbeiten. Dieser Tarif soll in einem neuen Tarmed-Kapitel (40) verankert werden.

Bei diesem Projekt standen in erster Linie die «reinen» Grundversorger im Fokus des Engagements. Es bestand die Gefahr, dass ein reiner Grundversorgertarif ohne Berücksichtigung der Doppeltitelträger etabliert würde. Dies konnte die SGIM auch im Interesse ihrer Doppeltitelträger-Mitglieder nicht gutheissen.

MFE-Delegiertenversammlung folgt SGIM-Argumentation
Die SGIM hat deshalb an verschiedenen Stellen mit Erfolg zugunsten der Doppeltitelträger interveniert. Unter anderem hat sich eine SGIM-Delegation engagiert und prononciert an der Delegiertenversammlung von «Hausärzte Schweiz (MFE)» am 3. November 2011 in Bern geäussert. Die verschiedenen SGIM-Argumente konnten schliesslich überzeugen: In der Abstimmung sprach sich eine grosse Mehrheit der anwesenden MFE-Delegierten für einen Einbezug der Doppeltitelträger in Kapitel 40 Tarmed aus. Somit sollten alle Doppeltitel-träger, die nicht nur als Spezialisten, sondern auch als Grundversorger arbeiten, den neuen Tarmed-Artikel 40 anwenden können. Natürlich ist dabei anzumerken, dass der neue Tarif noch diverse Hürden überspringen muss, bevor er überhaupt in Kraft treten kann. Zudem kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorausgesehen werden, ob er je eingeführt werden wird.

Trotzdem wäre es aber aus Sicht der SGIM ein negatives und demotivierendes Signal an unsere Doppeltittelträger-Mitglieder für ihr Engagement gewesen. Zudem hätte ein negativer Entscheid der MFE-Delegierten dazu beitragen können, den Versicherern Munition zu liefern, um Doppeltitelträger nicht als Grundversorger anzuerkennen. Dieser Entwicklung ist die SGIM mit ihrem Einsatz erfolgreich zuvorgekommen. Damit beweist die SGIM, dass sie sich erfolgreich für die Anliegen ihrer Mitglieder einzusetzen weiss. Sie bleibt am Thema dran.

Dr. med. Romeo Providoli, Mitglied SGIM-Nucleus
Lukas Zemp, Geschäftsstellenleiter SGIM


Great Update 2012

Das 2. Great Update findet vom 25. - 26. Oktober 2012 im Casino Kursaal Interlaken statt.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Bild.


Gegenentwurf zur Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin»

Controprogetto diretto all'iniziativa popolare «Sì alla medicina di famiglia»

Fortbildungsdeklaration

Die Fortbildungsplattform der FMH ist betriebsbereit.
Klicken Sie hier für weitere Informationen.


Nationale Leitlinien Palliative Care

Am 21. Oktober 2010 wurde die konsolidierte Fassung der «Nationalen Leitlinien Palliative Care» vom «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» verabschiedet. Der «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» ist eine ständige Plattform von Bund und Kantonen unter dem Vorsitz von Bundesrat Didier Burkhalter und dem Präsidenten der Gesundheitsdirektorenkonferenz.